Schatten

Der eigene Schatten

Der Schatten


Auf Wegen, Plätzen, Wiesenmatten

Verfolgt uns stets bei Sonnenschein,

Ganz leicht erraten – unser Schatten,

Verzerrt vom Kopf zum Fersenbein.


Du drehst dich um, versuchst zu laufen,

Der Schatten weicht um keinen Zoll.

Man möchte sich die Haare raufen

Und rätselt, was das Spiel denn soll.


Ergeben fügt man sich, na ja,

Da schluckt der Horizont den Schein.

Jetzt stehst du ohne Schatten da

Und fühlst sich irgendwie allein.


© Ingo Baumgartner

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